Nach Golde drängt‘s, am Golde hängt’s - Clear Minds

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Nach Golde drängt‘s, am Golde hängt’s

Der Ausspruch von Goethe entstammt dem frühen 19. Jahrhundert - gültig ist er noch immer; in Zukunft vielleicht mehr denn je. Dies aufgrund der Tatsache, dass wir aktuell in einem Umfeld negativer Zinsen leben.

von Thomas Leitner, Oktober 31, 2019
Gelesen in: 2 min

Wie lange wird es wohl noch gehen, bis nicht nur Institutionelle oder sehr vermögende Kunden auf ihren Konten belastet werden, sondern auch Sie und was können Sie dagegen tun?

Doch beginnen wir mit dem Anfang der Geschichte: Der Zweck von sehr tiefen und sogar negativen Zinsen ist, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Statt zu sparen und dafür noch zu bezahlen (!) soll mit dem Geld investiert und konsumiert werden – so die Theorie. Die Hoffnung dabei: Die Wirtschaft wächst weiter und sorgt für Wohlstand möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger.

Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass durch die langjährige Niedrigzinspolitik vieler Notenbanken die weltweite Verschuldung so hoch geworden ist, dass höhere Zinsen nun einen deutlichen Wirtschaftsabschwung auslösen würden. Länder, wie z.B. Italien würden aufgrund ihrer hohen Verschuldung massive Probleme bekommen, sollten die Zinsen steigen.

Dies soll mit noch niedrigeren Zinsen vermieden werden. Und wenn die Zinsen ins Negative geführt werden müssen, dann ist dies eben der Weg, der beschritten wird. Die Politik der niedrigen Zinsen, die zur Krise geführt hat, wird zur Bekämpfung der Krise eingesetzt. Aktuell ist das Ende dieses Szenarios nicht absehbar, Frau Lagarde, neue Chefin der Europäischen Zentralbank, tritt hier ein herausforderndes Erbe ihres Vorgängers Mario Draghi an. Die USA oder Asien, stehen dem in nichts nach.

Natürlich hat auch diese Medaille eine Kehrseite: Durch das viele Geld, das nun für zusätzliche Investitionen und Konsum zur Verfügung steht, kommt es unter anderem zu Fehlinvestitionen, Spekulationsblasen und Wirtschaftsstörungen. Auch werden die Vermögenspreise aufgebläht („Vermögenspreisinflation“). Das zerstört die Kaufkraft des Geldes und sorgt zudem für ungerechte Vermögensverteilungen.

Die Frage ist nun, was tun?

Sie als Anleger müssen diesem Vorgang nicht tatenlos zusehen. Eine Möglichkeit ist, gezielt auf diejenigen Vermögensklassen zu setzen, die die Kaufkraftentwertung des Geldes quasi „auffangen“. Gold ist eine solche Anlage, denn es kann nicht beliebig vermehrt werden wie andere Vermögenswerte. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Gold seine Wertaufbewahrungsfunktion – wie schon über die vergangenen Jahrhunderte – auch weiterhin erfüllen wird, und zwar deutlich besser als dies mit den offiziellen Währungen US-Dollar, Euro, Schweizer Franken & Co. gelingen wird. Gold hilft also ihrem Portfolio, indem es eine stabilere Wertentwicklung als ihre anderen Vermögenswerte aufweisen wird.

Clear Minds hat aus diesen Gründen in ihren Strategien schon immer eine deutlich höhere Gold-Allokation als andere Vermögensverwalter, die es eher meiden, da es weder Dividende noch Zins zahlt. Wir wollen die Risiken einer Geldentwertung und Spekulationsblasen für unsere Kundinnen und Kunden vermindern und diversifizieren. Ein gewisser Anteil an Gold kann also auch Ihrem Portfolio zu einer stabileren Wertentwicklung verhelfen. Deshalb teilen wir Goethes Ansicht: nach Golde drängt‘s, am Golde hängt‘s. Schauen Sie sich doch unsere Portfolio-Allokation im Detail an: link.

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